Welche Hunderassen sind am häufigsten von Zecken betroffen?

Veröffentlicht am : 29. April 2024
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Forscher des Royal Veterinary College haben eine neue Studie veröffentlicht, in der die Prävalenz und die Risikofaktoren für Zeckenbefall bei Hunden im Vereinigten Königreich auf der Grundlage anonymisierter elektronischer Patientenakten untersucht werden.

Für die Studie wurden die klinischen Aufzeichnungen von Hunden, die 2016 in Kliniken, die am VetCompass-Programm teilnehmen, tierärztlich versorgt wurden, über einen Zeitraum von fünf Jahren verfolgt, um Fälle von Zeckenbefall zu ermitteln. Für die Risikofaktoranalyse wurden multivariable logistische Regressionsmodelle verwendet.

Die Studie umfasste 905.553 Hunde. Aus einer Zufallsstichprobe wurden 1.903 Fälle von Zeckenbefall ermittelt. Die geschätzte Prävalenz über den Fünfjahreszeitraum (2014 bis 2018) betrug 2,03 %.

In diesem Zusammenhang stellen die Forscher fest, dass sechzehn Rassen ein erhöhtes Risiko für Zeckenbefall aufwiesen. Zu den Rassen mit dem höchsten Risiko gehörten Cairn Terrier (Odds Ratio 2,86), Standardpudel (2,80) und Goldendoodle (2,63).

Andererseits wiesen sechs Rassen ein geringeres Odds Ratio auf, wobei das niedrigste Odds Ratio bei Staffordshire Bullterrier (0,35), Rottweiler (0,35) und Chihuahua (0,38) zu verzeichnen war.

Die Studie erklärt auch, dass die Wahrscheinlichkeit bei Rüden 1,24 Mal höher war als bei Hündinnen. Die Forscher stellen außerdem fest, dass Designer-Hunderassen häufiger betroffen waren (1,81) als Nicht-Designer-Rassen.

Außerdem waren Rassen mit mittellangem Fell im Vergleich zu Rassen mit kurzem Fell häufiger betroffen (2,20). Die Forscher betonen auch, dass Rassen mit Schlappohren eine höhere Wahrscheinlichkeit hatten als Rassen mit aufrechten Ohren.

R.B.

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